Wash

Das Engagement von RRI im Bereich WASH ist umfangreich und vielfältig.

Grundsätzliche Ziele:

  • Von Notsituationen betroffene Bevölkerungsgruppen sollen rechtzeitigen und angemessen Zugang zu einer ausreichenden Menge an sauberem Wasser zum Trinken, Kochen und für die persönliche Hygiene erhalten.
  •  Von Notsituationen betroffene Bevölkerungsgruppen sollen Zugang zu kulturell angemessenen und geschlechtssensiblen Einrichtungen und Dienstleistungen haben, die ein würdevolles Hygieneverhalten ermöglichen.
  • Von der Notsituation betroffene Bevölkerungsgruppen sollen einen verbesserten Zugang zu Hygieneartikeln haben und durch Hygienetrainings sowie Hygieneförderungsmaßnahmen ein breiteres Verständnis für das eigene Hygieneverhalten aufweisen können.

Vor allem in den Camps für Binnenvertriebenen fehlt oftmals eine funktionierende Wasserinfrastruktur. Mit den Projekten im Bereich Wasser,
Sanitärversorgung und Hygiene deckt RRI weite Teile des Iraks ab und erreicht so hunderttausende Binnenvertriebene.
Die bisherigen Projektpartner waren neben dem Auswärtigen Amt, das eine große Unterstützung für das Projekt „Mosul Response“ leistete, auch die UN Organisationen OCHA und UNICEF.
Das größte Einzelprojekt des vergangenen Jahres war die WASH-Notfallversorgung in IDP-Camps in den Gouvernements in Anbar und Bagdad.
WASH-Maßnahmen umfassen die Konstruktion von Wassernetzwerken und die Installation von Wasseraufbereitungsanlagen RO Units (Reverse Osmosis – Umkehrosmose).
Bis zum Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur werden die Menschen vorrübergehend über ein sogenanntes „water trucking“, also mittels Tankwagen versorgt.